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Artikel-Schlagworte: „ARGE“

Hartz-IV/Soziales:

  1. Perspektive 50plus: Ausmusterung statt Integration?
  2. Hartz-IV: Regelsatz künftig ohne Tabak und Alkohol?
  3. Kosten der Unterkunft: Kommunen sollen Grenzwerte selbst festlegen
  4. Hartz-IV: Arge lässt Familie verzweifeln
  5. Sparpaket: Rentenansprüche sollen erhalten bleiben
  6. Delmenhorst: Arbeitsloseninitiative bietet Sozialberatung an
  7. Hartz-IV: Kreisverwaltung sichert Suchulbesuch
  8. Stasi-Opfer: Narben auf der Seele
  9. Asylbewerber: Nirgendwo zu Hause
  10. Mainz: Freier Hochschulzugang für Handwerksmeister
  11. Kanada: Lesbenshow im Polizeigewahrsam

Politik/Gesellschaft:

  1. Entscheidung der Bundesbank über Sarrazin erwartet
  2. NRW: Linkspartei wirft Rot-Grün »Politik der Beliebigkeit« vor
  3. Haushalts-Pläne der Bundesregierung: Sparpaket kommt, Atomsteuer vielleicht
  4. Umfrage: Baden-Württemberger gegen »Stuttgart 21«

Buchtipp der Woche:

Anti-Bertelsmann:

Diskussion:

TV-Tipp:

Umblättern:

  • Meldungen vom vom 1. Sep. 2010
    Themen: Sozialreport 2010: Jeder zehnte Westdeutsche will die Mauer zurück – Börde: Landrat billigt Billiglöhne – Migranten: »Niemand hat uns einen Deutschkurs angeboten« – Billigwohnraum: Hartz-IV-Werbeaktion stößt auf Skepsis – DGB: Unterstützung für Lohnforderungen – SPD: Genossen fürchten Flop bei Sarrazin-Rauswurf – Datenschutz: »Das BKA hat große Festplatten« – Anhaltende Flucht in Schweizer Franken – Razzia bei Sal. Oppenheim – mehr…
  • Meldungern vom 3. Sep. 2010
    Themen: Lieber reich und gesund, als arm und krank – Das Aus der Glühbirne war erst der Anfang -  Tabaksteuer soll erneut erhöht werden – Ausstellung: Arme fotografieren Armut – Kassenchef räumt Missstände beim Pflege-TÜV ein – EU: Kein Platz für Solidarität und soziale Standards? – Vom erfolglosen Kampf gegen die Kinderpornographie – Roma-Deportationen in Frankreich: EU knöpft sich Sarkozy vor – EU-Kredite für griechische U-Boote? – Kündigung wegen Stromdiebstahls unwirksam – mehr…

Hinweis:

  • Anregungen, Kritik, Artikel, Hinweise sind willkommen und erreichen gegen-stimmen.de am schnellsten per Kontaktformular
  • Leserkommentare: Sie können jeden Beitrag dieser Ausgabe kommentieren.  Geben Sie in der ersten Zeile bitte an, auf welchen Artikel sich Ihr Kommentar bezieht (z.B. ‘@Scheindebatte um Hartz-IV-Regelsätze’)
  • Die hier veröffentlichten Artikel, Meldungen, Informationen werden aus unterschiedlichen Quellen zusammengestellt und geben nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion wieder.
  • Redaktion: Joachim Weiss (/jowi)

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Hartz-IV/Soziales:

Perspektive 50plus: Ausmusterung statt Integration?

Bundesrechnungshof dementiert Vorwurf, Eingliederung älterer Arbeitssuchender zu behindern

»Ältere Erwerbslose in Mittelsachsen haben bei der Arbeitsvermittlung heute kaum Chancen, wieder eine Beschäftigung zu finden.«

Grund: Rund 7500 Arbeitslose im Alter zwischen 50 und 65 Jahren fallen durch das Raster eines aberwitzigen Auswahlverfahrens der Arbeitsagentur Chemnitz, wonach Arbeitssuchende ab dem 55. Lebensjahr bei der Vergabe von Bildungsgutscheinen und Weiterbildungen nur in Einzelfällen berücksichtigt werden. (siehe gs Bericht vom 31.8.2010).

Auszug: “…auf unsere Anfrage an den Bundesrechnungshof:

»…bezugnehmend auf unseren Bericht vom 31.8.2010 “Bundesrechnungshof: Fortbildung für ältere Arbeitslose unerwünscht” möchte ich Sie freundlich um Mitteilung bitten, ob dieser Vorwurf sachlich un/zutreffend ist, und falls ja, welche Gründe der Förderung älterer Arbeitnehmer aus Sicht des BRH entgegen stehen?«

dementierte die Leiterin des BRH Präsidialbüros, Dr. Martina Johannsen, heute (1.9.2010) per Email:

»Die Aussage “Bundesrechnungshof: Fortbildung für ältere Arbeitslose unerwünscht” in dem Bericht “Generation 50-Plus bei Jobvermittlung benachteiligt” der Mittweidaer-Zeitung vom 31.08.2010 ist unzutreffend. Der Bundesrechnungshof ist im Übrigen auch nicht dieser Auffassung.«

Es scheint, dass die Regionaldirektion der ARGE Chemnitz ihren Arbeitssuchenden und der Allgemeinheit eine Antwort auf die Frage schuldig ist, aus welchen Gründen sie die Rückkehr älterer Arbeitssuchender ins Berufsleben sabotiert, anstatt ihnen die hierfür bereitstehenden Mittel und Förderungsprogramme zugänglich zu machen. Der Bu.ndesrechnungshof braucht sich diesen »Schwarzen Peter« jedenfalls nicht unterjubeln lassen…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Joachim Weiss lesen bei gegen-stimmen.de…

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Hartz-IV: Regelsatz künftig ohne Tabak und Alkohol?

»In der Bundesregierung wird erwogen, Ausgaben für Alkohol und Tabak künftig grundsätzlich nicht mehr für die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze heranzuziehen. Das bestätigten Koalitionskreise unserer Zeitung. Diese Überlegungen liefen derzeit auf “unterer Ebene”. Eine endgültige Meinungsbildung sei jedoch erst in zwei bis drei Wochen zu erwarten, wenn die Auswertung der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichproben vorliege.

Auszug: “Das Verfassungsgericht hatte in seinem Hartz-IV-Urteil eine Neuberechnung verfügt, weil pauschale Berechnungen und Abzüge mit dem Grundgesetz nicht vereinbar seien. Weil nach derzeitiger Rechtslage für Minderjährige zwischen 60 und 80 Prozent des Bedarfes eines Erwachsenen angesetzt werden, kommt es zu der skurrilen Situation, dass nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Babys zwar 11,90 Euro für Tabak und Alkohol angesetzt werden, aber kein Betrag für Windeln.

Aus diesem Grund ist die Regierung derzeit damit beschäftigt, die Hartz-IV-Regelsätze mit plausiblen Annahmen über den individuellen Bedarf neu zu berechnen. Dazu wird das Konsumverhalten der Bevölkerung im unteren Fünftel der Einkommen herangezogen…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Gregor Mayntz lesen bei rpl-online.de…

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KdU: Kommunen sollen Grenzwerte selbst festlegen

»Bereits Ende Juli hatte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums eingeräumt, es gebe Vorschläge zur Regionalisierung und Pauschalisierung der von den Kommunen erstatteten Kosten der Unterkunft (KdU) für Hartz-IV-Betroffene. Für heftige Debatten sorgten dabei Überlegungen, nach denen damit zukünftig ein Spielraum bei der Wohnungsgröße von 25 bis 45 Quadratmetern für Alleinstehende bestehen könnte.

Zitat: “In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag erklärte die Regierung nun, an einer Neuregelung der KdU im Bundesministerium für Arbeit und Soziales werde gearbeitet. Diese sieht die Einführung einer »Satzungsermächtigung für die Leistungen für Unterkunft und Heizung im SGB II« vor: Zukünftig sollen die Kommunen Satzungen erlassen, mit denen sie Grenzwerte oder Pauschalen für angemessene Wohn- und Heizkosten festlegen. Eine Absenkung der Wohnungsstandards für Hartz-IV-Bezieher sei aber nicht beabsichtigt…« Quelle: 02.09.2010, Beitrag lesen bei Neues Deutschland…

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Hartz-IV: Arge lässt Familie verzweifeln

»Sabine Aubart ist verzweifelt: Ihre Möbel stehen in Wilstorf, ihre Kinder sind im Ruhrgebiet und sie hat keine Ahnung, wie sie ihren Umzug in die neue Wohnung in Gelsenkirchen finanzieren soll. Die Hartz-IV-Empfängerin hatte auf eine offizielle “Umzugsbestätigung” der Behörde vertraut – und hängt jetzt in der Luft.

Auszug:  “Vor zwei Jahren sei sie mit ihrem damaligen Mann und dem gemeinsamen Sohn nach Harburg gezogen, da ihr Partner Arbeit gefunden hatte. Vor einem Jahr folgte die Trennung. Die Folge: Der Mann zog mit dem inzwischen dreijährigen Sohn nach Duisburg und sie blieb mit dem siebenjährigen Sohn aus erster Ehe, dessen Vater in Gelsenkirchen wohnt, in Harburg. Um die zerschlagene Familie ein Stück zusammenzubringen, beschloss sie die Rückkehr in ihre Heimatstadt Gelsenkirchen. Vor drei Wochen kam die Bestätigung der Hamburger Arbeitsgemeinschaft (Arge) SGB II, dass der Umzug “aus sozialen Gründen befürwortet wird”…« Quelle: 02.09.2010, Beitrag lesen bei han-online.de…

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Sparpaket: Rentenansprüche sollen erhalten bleiben

»Für Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bleiben die Anrechnungszeiten bei der Rentenversicherung erhalten. Die Bundesregierung hat zwar am Mittwoch beschlossen, für die Hilfsbedürftigen keine Rentenbeiträge mehr zu bezahlen.

Zitat: “Bestimmte Ansprüche, etwa auf eine Erwerbsminderungsrente, gehen für die Hartz-IV-Bezieher nun aber nicht verloren. Das bestätigte die Deutsche Rentenversicherung. Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben nur Beitragszahler, die mindestens fünf Jahre versichert waren. Werden die letzten zwei Jahre vor Beginn einer solchen Rente keine Beiträge geleistet, sind diese Ansprüche verwirkt. Langzeitarbeitslose werden rechtlich nun so gestellt, dass sie ihre Ansprüche nicht verlieren…« Quelle: 02.09.2010, Artikel lesen bei sueddeutsche.de…

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Delmenhorst: Arbeitsloseninitiative bietet Sozialberatung an

»Die Delmenhorster Arbeitsloseninitiative „DALI“ bietet kostenlose Sozialberatung an. Die momentan acht DALI-Berater bekommen bei ihrer Arbeit Unterstützung aus Oldenburg. Die Gruppe plant, einen Verein zu gründen und ihre Sprechzeiten zu erweitern.

Auszug: “Was ist bei einer Umschulung zu beachten? Stimmt der Bescheid, den ich von der Arge bekommen habe? Was mache ich, wenn die 100 Euro Schulpauschale der Arge nicht ausreicht, um mein Kind mit den notwendigen Schulmaterialien zu versorgen? Mit solchen und ähnlichen Fragen und Anliegen kommen Arbeitslose zur Sprechstunde der Delmenhorster Arbeitsloseninitiative (DALI). Jeden Montag von 9.30 bis 13 Uhr unterhalten sich die Berater im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Paulus an der Friesenstraße 36 mit Ratsuchenden und bieten ihnen kostenlose Unterstützung. Im April hat die Gruppe das Angebot gestartet; die DALI selbst hatte sich im Herbst 2009 gegründet…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Katja Butschbach lesen bei Delmenhorster Kreisblatt…

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Hartz-IV: Kreisverwaltung sichert Suchulbesuch

»Weil er Bafög bekommt, wurden Attila Nagy die Hartz-IV-Bezüge gekürzt. Jetzt hätte der junge Mann sein Schulgeld nicht mehr bezahlen können. Auf Nachfrage der Fellbacher Zeitung räumt die Arge Rems-Murr-Kreis Fehler ein und hilft.

Auszug: “Es ist ein Stück Papier, das seine Lebensträume wie Seifenblasen zum Platzen bringen könnte. Attila Nagy hat Post von der Arge Rems-Murr-Kreis bekommen. In dem Bescheid steht, dass seine Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts um 121 Euro gekürzt wurden. Der 22-jährige Harz-IV-Empfänger, der in einer Bedarfsgemeinschaft mit seiner Mutter in Fellbach lebt, ist entsetzt: “Jetzt kann ich nicht mehr mein Schulgeld bezahlen, das Geld reicht gerade noch, um mir Essen zu kaufen.”

Attila Nagy steckt in einer Sackgasse. Ein Gefühl, das er nicht zum ersten Mal hat. Sein bisheriges Leben gleicht einem Hindernisparcours mit vielen Gräben. Er war in der sechsten Klasse im Gymnasium, als die Ärzte bei ihm Morbus Crohn diagnostizierten. Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung macht ihm ständig zu schaffen: Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen gehören zu seinem Leben. “Ich habe schon viele Krankenhäuser von innen gesehen”, sagt Attila Nagy…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Sascha Sauer lesen bei Stuttgarter Zeitung…

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Stasi-Opfer: Narben auf der Seele

»Ein neues Internetportal bietet DDR-Opfer für Vorträge an Schulen an. Jugendlichen wird so die Perversion des SED-Regimes deutlich gemacht.

Auszug: “Die Idee war gut, und der 19-jährige Dieter Walter machte sich an die Arbeit. Er wollte Schüler aus Ost und West zusammenbringen, einen Austausch organisieren, auf dass man sich gegenseitig besser verstehe. Nur Ort und Zeit waren ungünstig – es war in der DDR, und man schrieb das Jahr 1960. Anstatt mit seiner Klasse in den Westen zu reisen, landete Walter im Gefängnis. Denn der Versuch der Verständigung passte dem SED-Regime nicht in den Kram, und so wurde der Abiturient vor Gericht gestellt und zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er galt als Mitglied einer „konterrevolutionären Organisation“. „Dabei habe ich sogar noch Glück gehabt: Hätte man mich wegen Spionage angeklagt, wäre die Strafe noch viel höher ausgefallen“, sagt er heute. Sein Abitur durfte er nach der Haftentlassung allerdings nicht nachholen.

50 Jahre später geht Walter an Schulen und erzählt den Jugendlichen, was ihm einst in ihrem Alter widerfuhr. „Wenn jemand, der so etwas wirklich erlebt hat, seine Geschichte als DDR-Opfer erzählt, ist das erlebbare Geschichte und ersetzt viele Stunden trockener Vorträge“, so die Erfahrung von Edda Schönherz. Auch die heute 66-Jährige hat in der DDR im Gefängnis gesessen, weil sie sich nicht mit den Zuständen im selbsternannten Arbeiter- und Bauernstaat abfinden wollte. Mit ihr wurde ein Exempel statuiert, denn das Gesicht der jungen Frau kannte in der DDR jedes Kind – Schönherr war Ansagerin im DDR-Fernsehen. Auch Edda Schönherz besucht heute Schüler, um ihnen klarzumachen, wie es in der DDR damals Menschen erging, die sich wehrten gegen die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Menschenrechten. „Das Perfide an der Stasi war die psychische Folter, die tiefe Narben auf der Seele zurücklässt. Diese Narben sieht man nicht – das müssen wir den Schülern beibringen…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Armin Fuhrer lesen bei focus.de…

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Asylbewerber: Nirgendwo zu Hause

»Im Transitbereich des Frankfurter Flughafens leben derzeit 38 Menschen mitten in Deutschland und doch draußen.

Mitten im Fluss verläuft eine Staatsgrenze, ab einer bestimmten Höhe wächst kein Baum mehr, hier spricht man badisch, dort schwäbisch. Wir sind umgeben von Grenzen – kulturellen und natürlichen, politischen, rechtlichen und geografischen. Einigen dieser Grenzen im Alltag haben sich unsere Reporter auf ihrer Sommerreise genähert.

Europa endet zwischen großen Lagerhallen. Haus Nummer 587 ist ein unscheinbarer weißer Bau mit verglaster Eingangstür. Links dahinter sitzen Sicherheitsbeamte vor großen Monitoren und rechts die Bundespolizei. Ausweiskontrolle. Wer Haus 587 verlässt, betritt Deutschland. Und wer ins Gebäude geht, ist dabei, das Land zu verlassen – raus aus dem Schengenraum, ins Nirgendwo.

Das Nirgendwo besteht aus zwei Aufenthaltsräumen und 26 Schlafzimmern. Vier Betten, ein Tisch und ein Kühlschrank pro Zimmer. 104 Betten insgesamt, davon sind derzeit 38 belegt. Dazu zwei Räume, die als Moschee und Kapelle dienen. Ein Innenhof mit Basketballfeld und Spielplatz. Ein Kinoraum, in dem vor allem Bollywoodfilme laufen. Und eine Kleiderkammer für die, die kommen und keine Zeit mehr hatten, Koffer zu packen…« Quelle: 02.09.2010, Artikel lesen bei Badische Zeitung…

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Mainz: Freier Hochschulzugang für Handwerksmeister

»Am Mittwoch ist das neue Hochschulgesetz in Kraft getreten. Ab sofort haben Meister oder Menschen mit gleicher Qualifikation einen fachlich unbeschränkten Zugang zu allen Hochschulen des Landes. Bislang konnten sie nur einen ihrem Beruf verwandten Studiengang belegen.

Zotat: “…Die rheinland-pfälzische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte die weitere Öffnung der Hochschulen für Menschen ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Das neue Hochschulgesetz habe viele positive Ansätze, erklärte die GEW. Die Ausführungen zu den Bachelor- und Masterstudiengängen enthielten aber noch zu viele Detailregelungen, bemängelte die Gewerkschaft.

Der Landtag hatte die Novellierung mit den Stimmen der SPD-Mehrheit beschlossen. Die Opposition hatte gegen das Vorhaben gestimmt. Zwar unterstützten CDU und FDP Teile des Gesetzes, beklagten aber weiterhin unter anderem mangelnde Freiheit und Unabhängigkeit der Hochschulen…« Quelle: 02.09.2010, Beitrag lesen bei swr.de…

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Kanada: Lesbenshow im Polizeigewahrsam

»Kanadische Polizisten haben zwei weibliche Inhaftierte über mehrere Minuten beim Geschlechtsverkehr beobachtet. Die beiden Frauen hatten offenbar Sex in einer Zelle der Polizeistation in Kamloops.

Sieben Männer, darunter vier Polizeibeamte und drei Angestellte der Stadt, beobachteten das Geschehen sieben Minuten lang live auf Überwachungsbildschirmen, bevor sie eingriffen. Die beiden Frauen waren wegen voneinander unabhängiger Vergehen festgenommen worden. Eine der beiden Frauen soll jedoch HIV-positiv sein. Der diensthabende Vorgesetzte wurde in Folge des Nichteingreifens zunächst in eine Verwaltungstätigkeit herabgestuft. Der zukünftige Status der drei anderen Polizisten ist noch unklar. Die städtischen Angestellten wurden dagegen suspendiert. Ob eine der beiden Inhaftierten tatsächlich mit dem HI-Virus infiziert ist, ist derzeit noch unklar…« Quelle: 02.09.2010, Meldung lesen bei PR-SOZIAL…

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Politik/Gesellschaft:

Entscheidung der Bundesbank über Sarrazin erwartet

»Heute wird eine Entscheidung der Bundesbank über die Zukunft ihres Vorstandsmitglieds Sarrazin erwartet. Mehrere Zeitungen melden, intern habe sich der Vorstand bereits für die Trennung von Sarrazin ausgesprochen, der wegen seiner Äußerungen zu muslimischen Zuwanderern in die Kritik geraten ist.

Er könnte auf Antrag des Vorstandes von Bundespräsident Wulff abberufen werden. Dieser sagte dem Fernsehsender N24, er glaube, die Bundesbank könne einiges tun, damit die Diskussion Deutschland international nicht schade. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, bezeichnete Sarrazin in der “Rheinischen Post” als nicht mehr tragbar. Nun sei die Bundesbank am Zuge…« Quelle: 02.09.2010, Artikel lesen bei dradio.de…

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NRW: Linkspartei wirft Rot-Grün »Politik der Beliebigkeit« vor

»Die Linksfraktion im nordrhein-westfälischen Landtag hat der rot-grünen Regierung eine Verzögerungstaktik bei der Abschaffung der Studiengebühren vorgeworfen. “Es war unklug, einen Gesetzentwurf vorzulegen, ohne mit uns zu sprechen”, sagte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Zimmermann den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgabe).

Zitat: “Rot-Grün hatte angekündigt, die Gebühren zum Wintersemester 2011/12 abschaffen zu wollen. Die Linke will einen sofortigen Verzicht, könnte sich aber “notfalls” einen Abschied von den Gebühren zum Sommersemester vorstellen. Zimmermann stellte klar, dass seine Fraktion keine reine Mehrheitsbeschafferin für die Regierung sein will. “Die Linke ist eine Oppositionspartei.” Das gelte insbesondere beim Haushalt. “Wir werden jedenfalls keinem Haushalt zustimmen, der mit Sozial- und Stellenabbau einhergeht. Und wenn Finanzminister Norbert Walter-Borjans glaubt, er könne sich seine Mehrheiten im Parlament irgendwie organisieren, dann ist das eine Politik der Beliebigkeit. Warum bekämpft man erst eine Regierung, um dann hinterher mit CDU und FDP zusammenzuarbeiten?…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von lesen bei PR-SOZIAL…

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Haushalts-Pläne der Bundesregierung:
»Sparpaket kommt, Atomsteuer vielleicht…«

»Die Bundesregierung konkretisiert ihre geplante Steuer auf Kernbrennstoffe, die 2,3 Milliarden Euro jährlich bringen soll. Die Abgabe für Luftverkehr ist beschlossen.

Zitat: “Die Bundesregierung hat wichtige Vorhaben ihres Sparpakets, darunter die Luftverkehrsabgabe, auf den Weg gebracht – die von der Energiewirtschaft heftig bekämpfte geplante Brennelementesteuer ist aber bislang nichts weiter als ein Diskussionsvorschlag. Das machte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung das Haushaltsbegleitgesetzes 2011 deutlich. Zentrale Punkte des Gesetzes sind unter anderem Einschnitte beim Elterngeld sowie bei einigen Sozialleistungen. Insgesamt will die Regierung im nächsten Jahr einen Sparbeitrag von gut elf Milliarden Euro erzielen…« Quelle: 02.09.2010, Artikel von Richard Rother lesen bei taz.de…

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Umfrage: Baden-Württemberger gegen »Stuttgart 21«

»Dürften die Baden-Württemberger jetzt über “Stuttgart 21″ abstimmen, müssten die Bagger stillstehen. 51 Prozent sprachen sich in einer stern-Umfrage gegen den Neubau des Bahnhofs aus. Für ein knappes Drittel beeinflusst das Projekt ihre nächste Wahlentscheidung.

Auszug: “Der milliardenschwere Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der seit Wochen auch bundesweit für Schlagzeilen sorgt, wird von der Mehrheit der Baden-Württemberger abgelehnt. Auf die Frage, ob sie für das Großprojekt seien, antworteten in der stern-Umfrage 51 Prozent mit “nein” und 26 Prozent mit “ja”. 23 Prozent waren unentschieden (“weiß nicht”). Noch eindeutiger ist die Ablehnung in der Hauptstadt des Bundeslandes selbst: Zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Stuttgarter sind gegen den Umbau des Bahnhofs, 30 Prozent dafür und 3 Prozent unentschieden…« Quelle: 02.09.2010, Beitrag lesen bei stern.de…

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2.9.23010/jowi