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Bertelsmann-Stiftung:

  1. Arbeitsmarkt 2020: Alles wird gut!
    Kommentar über eine neue Verklärungsstudie der Bertelsmann-Stiftung
    (28.7.2010)
  2. Zweifel an Problemlösungsfähigkeit der Politik
  3. Männer an den Sandkasten!
  4. Schröder hält an Rechtsanspruch auf Krippenplatz fest
  5. Ausbau von Kitas: Kein neuer Krippengipfel
  6. Familienministerin will mehr männliche Erzieher
  7. Erlangen: Unternehmenswettbewerb „Mehrwert Familie“
  8. Marktplatz Gute Geschäfte Olpe: Tausche einen Tisch gegen elf Massagen
  9. Denkwerk vernetzt die Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann AG:

  1. Gebündelte Marktmacht :
    Welche Auswirkungen hat die Allianz von Bertelsmann und Holtzbrinck?
  2. Britische RTL-Tochter möglicherweise vor Verkauf
  3. ARVATO erweitert Dienstleistungsangebot
  4. Über eine Million für das RTL-Kinderhaus Arche in Berlin
  5. 175 Jahre Bertelsmann I: Eine Zukunftsgeschichte
  6. 175 Jahre Bertelsmann II: Die Aufbereitung der NS-Zeit
  7. Bertelsmann AG nun noch tiefer im Social Web vernetzt

Personalien

  1. Kai Brettmann in den Aufsichtsrat der Bertelsmann AG gewählt

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Links:

TV-Sendungen:
Umblättern:
  1. Bertelsmann-Monitor 2/2010 vom 9. Juli 2010. Themen:
    Frühkindliche Bildung oder “Tonnenideologie à la Bertelsmann”? – Bedarf an Kita-Plätzen steigt schneller als Angebot – Bertelsmann-Studie: das verschwiegene Ergebnis – Nachhilfe ist ein Milliardengeschäft – Kommunalpolitik: Vorbildliche Pleite in Würzburg – Unna-Massen: Finanzmanagement mit der Abrissbirne – Reinhard Mohn-Preis zu vergeben – UB Heidelberg: BIX-Spitzenposition unter den großen Wissenschaftsbibliotheken – Bertelsmann baut Buchclub-Geschäft in Spanien aus – Club Bertelsmann – Statt „Schnäppchenurlaub“ finanzieller Reinfall – und mehr…
  2. Bertelsmann-Monitor 4/2010 vom 5. Aug. 2010. Themen:
    Arbeitsmarktstudie I: Vollbeschäftigung und Pflegenotstand: Versorgung Pflegebedürftiger gefährdet – Arbeitsmarktstudie II: »Bertelsmann plustert Banalitäten medial auf« – Bildungspolitik I: Aufwertung der geplanten Gemeinschaftsschule gefordert – Bildungspolitik II: Intelligent investieren – Förderung: mangelhaft – Politische Mitwirkung: Die Bürger werden mündig- Bertelsmann-Gesundheitsmonitor: Die Kostenexplosion ist ein Mythos – Einkommensverteilung: Die Abstiegssorgen der Mittelschicht- Demographische Entwicklung: Wege zu altengerechten Kommunen – EU genehmigt Kooperation von Bertelsmann und Planeta – Bertelsmann vor Einstieg bei der Online-Sprachschule Learnship -Wahrheitssucher Hersch Fischler: Der Störenfried – Literatur im NS-Staat – und mehr…

Feedback:

  • Anregungen, Kritik, Artikel, Hinweise sind willkommen und erreichen gegen-stimmen.de am schnellsten per Kontaktformular
  • Der Bertelsmann-Monitor reflektiert Aktivitäten der Bertelsmann-Stiftung, der Bertelsmann AG und ihrer Tochterunternehmen bzw. Firmenbeteiligungen aus verschiedenen Informationsquellen. Die aufgenommenen Artikel, Meldungen, Informationen usw. werden sorgfältig zusammengestellt, geben jedoch nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion wieder.
  • Redaktion: Joachim Weiss /jowi

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Bertelsmann-Stiftung

Zweifel an Problemlösungsfähigkeit der Politik

»Jüngere Menschen wollen mehr direkten Einfluss auf politische Entscheidungen Volksentscheid gilt derzeit als wirksamste Form von Bürgerbeteiligung Die Menschen in Deutschland haben nur wenig Vertrauen in die Fähigkeit der Politik, Probleme zu lösen. Mehr als drei Viertel halten die Politik für kaum in der Lage, die drängendsten Probleme der kommenden Jahre zu bewältigen.

Vor allem die Jüngeren setzen deshalb auf stärkere Beteiligung der Bürger: 59 Prozent der unter 50-Jährigen wünschen sich mehr direkten Einfluss auf politische Entscheidungen. Drei Viertel der Bevölkerung würde sich häufiger beteiligen, wenn es mehr Bürgerbegehren und Volkentscheide gäbe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt hat.

Den Ergebnissen der Umfrage zufolge möchte heute nahezu jeder zweite Bundesbürger (48 Pro-zent) mehr Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. Während dieser Wunsch bei den Jüngeren sogar eine deutliche Mehrheit findet, halten lediglich die über 50-Jährigen eine stärkere Beteiligung an politischen Entscheidungen mehrheitlich nicht für nötig. Derzeit gilt in der Bevölkerung vor allem der Volksentscheid als erfolgsversprechend. Mehr als 70 Prozent der Befragten halten ihn für die momentan wirksamste Form der Bürgerbeteiligung. Hingegen sind klassische Beteiligungsformen wie das Mitwirken in Parteien und Verbänden offenbar wenig attraktiv: Nur neun Prozent der Befragten geben an, sich schon mal in Parteien und politischen Organisationen engagiert zu haben.

Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung: Politik ist das Suchen nach einer besten und mehrheitsfähigen Lösung. Deshalb dürfen klassische Politik und die Bemühungen der Bürger nicht miteinander konkurrieren, sie müssen sich ergänzen. Gerade jüngere Menschen möchten die Gestaltung der Zukunft nicht allein der Politik überlassen, so Dräger: Sie setzen stattdessen auf Mitsprache und Beteiligung bei der Lösung anstehender Probleme dies führt auch zu einer höheren Legitimation von Entscheidungen, das sollte die Politik nutzen. Dräger fügte hinzu, dass es über den Volksentscheid hinaus international mittlerweile andere und effektivere Formen der Bürgerbeteiligung gebe: Leider sind sie hierzulande noch weitgehend unbekannt.« Quelle: 23.07.2010, Pressemeldung von (idw) Bertelsmann Stiftung lesen bei uni-protokolle.de…

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Schwerpunkt Kita und Familienpolitik:

Männer an den Sandkasten!

» Glaubt man Familienministerin Kristina Schröder, kann die Bundesregierung zumindest eines bestens: die Krippen- und Kitaplätze in diesem Lande vermehren.

Die Betreuungsquote für Kleinkinder unter drei Jahren sei seit dem so genannten Krippengipfel 2007 bis März 2009 von rund 15 Prozent auf rund 20 Prozent gestiegen, sagt Kristina Schröder (CDU) vor der Presse in Berlin. »Die Zahlen lassen darauf deuten, dass wir das Ziel erreichen werden« – wenn »alle Verantwortlichen ihre Zusagen einhalten und sich engagieren«. Das Ziel lautet 35 Prozent, was 750 000 Kitaplätzen entspricht.

Dem Zwischenbericht der Regierung zufolge nutzten im vergangenen Frühjahr 2,3 Prozent der Eltern von Kindern unter einem Jahr die vorhandenen Betreuungsangebote, rund 20 Prozent der Eltern von Einjährigen und 40 Prozent der Eltern von Zweijährigen. Macht im Schnitt rund 20 Prozent.« Quelle: 22.07.2010, Artikel von Regina Stötzel lesen bei neues-deutschland.de…

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Schröder hält an Rechtsanspruch auf Krippenplatz fest

»BERLIN: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat im Kabinett einen Bericht über den Stand beim Ausbau der Kinderbetreuung vorgelegt

Bis 2013 sollen für 35 Prozent der unter Dreijährigen Kita-Plätze zur Verfügung stehen. Die Kommunen fordern allerdings mehr Geld vom Bund und gehen von einem deutlich höheren Platzbedarf aus. 2009 gab es einer Bertelsmann-Studie zufolge Kita-Plätze für gut 20 Prozent der unter Dreijährigen. Schröder plant zudem, mehr Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen.« Quelle: 21.07.2010, Meldung lesen bei dw-world.de…

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Ausbau von Kitas: Kein neuer Krippengipfel

»Familienministerin Schröder ist nicht bereit, die Kommunen beim Kita-Ausbau noch stärker zu unterstützen. Der Bedarf von 35 Prozent wurde seit 2005 nicht mehr erhoben.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) geht nicht auf Forderungen der Kommunen nach einem neuen Krippengipfel ein. Die Kommunen hätten sich bereits beim vorigen Gipfel verpflichtet, ein Drittel der Kosten für den Ausbau der Kita-Plätze zu bezahlen, für mindestens 35 Prozent der unter Dreijährigen. “Da lasse ich nicht mit mir reden”, sagte die Ministerin gestern in Berlin. Der Hintergrund: Ab August 2013 haben Eltern einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Die Kommunen befürchten, den Kosten nicht gewachsen zu sein.« Quelle: 21.07.2010, Beitrag von Karin Schädler lesen bei taz.de…

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Familienministerin will mehr männliche Erzieher

»Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will mit einem Umschulungsprogramm mehr Männer als Erzieher für Kindertagesstätten gewinnen.

Das Programm soll Männern ermöglichen, sich auch noch in späteren Jahren in einer zweijährigen Ausbildung für den Erzieherberuf ausbilden zu lassen, sagte Schröder den «Stuttgarter Nachrichten» Das Programm soll 2011 starten,
Schröder wird an diesem Mittwoch dem Bundeskabinett einen Bericht über den Ausbaustand bei der Kinderbetreuung vorlegen. Bis 2013 soll es für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Kita-Platz geben. 2009 gab es einer Bertelsmann-Studie zufolge Kita-Plätze für gut 20 Prozent der unter Dreijährigen. Für den geplanten Ausbau werden nach einer Prognose der Bundesregierung bis 2013 bis zu 40 000 Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich benötigt.« Quelle: 20.07.2010, Beitrag lesen bei zeit.de…

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Kommunale Wirtschaft:

Unternehmenswettbewerb „Mehrwert Familie“

»Angesichts des demografischen Wandels sucht die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) im Rahmen des Wettbewerbs „Mehrwert Familie 2010“ bis zum 30. November die familienfreundlichsten Unternehmen. Ausgezeichnet werden kann jedes Unternehmen, das bereits erste Schritte hin zu einer familienfreundlichen Personalpolitik gemacht hat.

Die Ausschreibung ist Teil des seit Juli 2009 bestehenden Kooperationsprojektes „Europäische Metropolregion Nürnberg – Auf dem Weg zur familienfreundlichsten Wirtschaftsregion“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bertelsmann Stiftung unterstützt wird. Das Erlanger Bündnis für Familien ist Mitglied des Lenkungskreises dieses Projektes und koordiniert darüber hinaus die Zusammenarbeit der rund 35 Lokalen Bündnisse für Familie der EMN.« Quelle: 16.07.2010, Meldung lesen bei pressemeldung-bayern.de…

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Marktplatz Gute Geschäfte Olpe: Tausche einen Tisch gegen elf Massagen

»„Jedermann, alle Firmen, Verbände, Handwerker, ehrenamtliche und gemeinnützige Vereinigungen, Schulen und Unternehmen sind für Freitag, 10. September, zum „1. Marktplatz Gute Geschäfte Olpe“ eingeladen.“

Birgit Lippemeier vom Mehrgenerationenhaus in Olpe und ihre MitstreiterInnen im Organisationsteam freuen sich auf die große „Tauschbörse“ am Freitag, 10. September, von 18-20 Uhr in der Olper Stadthalle. Dann können die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf und ihr Portemonnaies zu Hause lassen. Denn Dienstleistungen, Produkte und Waren werden auf dem „Marktplatz“ nicht eingekauft, sondern getauscht. Frei nach dem früher üblichen Motto: Gibst du mir die beiden Stühle, kriegste von mir einen Sack Kartoffeln. In die Gegenwart übersetzt hieße das wohl: Bezahle neue Küchenleuchte mit drei Massagen, leihst du mir den Umzug-Lkw liefere ich vier Monate lang samstags jeweils 10 Brötchen.

Die Bertelsmann-Stiftung“ hat die Idee der „Marktplätze“ aus den Niederlanden importiert. Erfolgreich durchgeführt wurden sie bisher in Großstädten wie Karlsruhe oder Frankfurt. Initiator des 1. Marktplatzes im Kreis Olpe ist das DRK-Mehrgenerationenhaus in der Kreisstadt. Udo Könemann (Olper Freiwilligenbörse): „Auch andere Kommunen sind dazu eingeladen.“« Quelle: 16.07.2010, Beitrag lesen bei derwesten.de…

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Denkwerk vernetzt die Bertelsmann Stiftung

»Die Interaktivagentur Denkwerk hat für die Initiative „Future Challenges“ der Bertelsmann Stiftung eine interaktive Wissensplattform realisiert. Mit Hilfe des Programms „Zukunft Global Denken“ will die Stiftung mit der Plattform bei der Lösung globaler Probleme neue Wege beschreiten.

Im Zentrum der Website stehen laut Denkwerk acht globale Trends wie demografischer Wandel, Klimawandel, Fragen zur natürlichen Ressourcenverknappung und zu sicherheitspolitischen Themen der Regierungsarbeit. Nutzer sollen sich sowohl untereinander als auch mit einem internationalen Experten- sowie Bloggerteam vernetzen können, um die Schnittstellen zwischen den einzelnen „Future Challenges“ und eigene Lösungsansätze zu erarbeiten. Zusätzlich soll durch die Anbindung an Social-Media-Kanäle der Dialog in der Online-Community intensiviert werden.

Die Startseite von „Future Challenges“ sorgt laut Denkwerk beim User für eine intuitive Navigation. Dabei soll eine Flash-animierte Weltkarte dem Nutzer einen Überblick über sämtliche Beiträge geben. Ein integrierter Suchfilter berücksichtigt außerdem spezielle Interessensschwerpunkte und beschleunigt das Suchergebnis. Denkwerk verantwortet das Konzept, die Gestaltung sowie die technische Umsetzung des Online-Portals. « Quelle: 22.07.2010, Meldung lesen bei onetoone.de…

Links:

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Bertelsmann AG:

Gebündelte Marktmacht im Buchgeschäft:
Auswirkungen der Allianz von Bertelsmann und Holtzbrinck

»Die Allianz von Bertelsmann und Holtzbrinck schlägt nicht nur hierzulande hohe Wellen. Auch im Ausland verfolgen die E-Book-Experten genau, wie sich der Wettbewerb hierzulande verschärft, wie zahlreiche Berichte in den Branchenmedien zeigen. Mit Blick auf Libreka nimmt die Kritik an der strategischen Ausrichtung der Verbandsplattform zu.

Zwar haben sich die Bücherkonzerne angesichts der Allianz zum Vertrieb von E-Books ein Schweigegelübde auferlegt und nennen nur wenig Details zum Joint Venture (siehe “Schulterschluss im Überblick” am Ende des Artikels) – insbesondere, weil das Projekt nach buchreport-Informationen noch im Rohbau ist, weshalb der frühe Zeitpunkt der Nachricht den Partnern ungelegen kommt. Doch trotz noch nicht spezifizierter Details des Konzepts zeichnen sich die Auswirkungen der Allianz bereits heute ab:

  • Mit dem Joint Venture schließen sich die Buchverlagsgruppen mit der größten E-Expertise in Deutschland zusammen. Kürzlich hatte der Zürcher Agent Peter S. Fritz gegenüber buchreport beklagt, dass sich außer den beiden kein anderer Verlag bislang genügend intensiv mit dem E-Markt beschäftigt habe.
  • Mit den Konzerntöchtern hgv (technischer Verlagsdienstleister von Holtzbrinck, ursprünglich bei der Libreka-Vorgängerin Volltextsuche Online mit an Bord), Arvato Services (Bertelsmann-Expertin für Kundenverwaltung) und vermutlich bald auch Arvato Systems (verwaltet und liefert u.a. die E-Books von Random House und Lübbe aus, mehr zum Portfolio hier) bündeln erfahrene Akteure auf dem digitalen Spielfeld ihre Kräfte.
  • Laut Random House stammt jeder zweite E-Book-Titel in Deutschland von den Münchnern, weshalb RH eine „klare Marktführerschaft“ für sich reklamiert. In den zwölf Monaten bis März 2010 konnte die Bertelsmann-Tocher 100.000 Downloads verkaufen.
  • Indem die Konzerne ihre Inhalte sowie die Titel anderer Verlage aggregieren, verbessert sich schlagartig die Verhandlungsposition gegenüber den bislang marktführenden E-Book-Portalen Apple und Amazon sowie (bald) Google.
  • Auch auf einem anderen Schlachtfeld, beim Kampf um Backlist-Rechte, dürfte die Ausgangslage der verbündeten Verlage jetzt günstiger ausfallen, weil sie voraussichtlich höhere Tantiemen an Autoren ausschütten können.

Quelle: 21.07.2010, Beitrag lesen bei buchreport.de…

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Bertelsmann Medien/Dienstleister:

Britische RTL-Tochter möglicherweise vor Verkauf

»Als möglicher Käufer gilt der Verleger Richard Desmond

London. Die britische RTL-Tochter Five steht möglicherweise unmittelbar vor dem Verkauf. Es gebe intensive Verhandlungen zwischen der RTL Group und mehreren Interessenten, hieß es am Donnerstag aus Branchenkreisen. Als Favorit gelte aber der Verleger Richard Desmond (“Daily Star”, “OK!”). Five hatte im Krisenjahr 2009 zehn Mio. Euro operativen Verlust gemacht. Der Vorstandschef der RTL Group, Gerhard Zeiler, hatte in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass er im schwierigen britischen Fernsehmarkt weiteren Konsolidierungsbedarf sieht« Quelle: 22.07.2010, Meldung lesen bei Der Standard…

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ARVATO erweitert Dienstleistungsangebot

»Die Bertelsmann-Tochter arvato digital services positioniert sich als Partner der Plattenfirmen im Geschäft mit Fanartikeln. Binnen kurzer Zeit schlossen die Güters loher Deals mit der jüngst in Bravado umbenannten Universal-Tochter Deutschrock und auf internationalem Terrain mit Warner Music und Ministry Of Sound.

“Im Bereich Merchandising steckt Potenzial”, sagt Sven Deutschmann, der als CEO von arvato digital services die Geschäfte in Europa, Nahost und Afrika verantwortet. Die Abwicklung des Fanartikelgeschäfts sei für arvato “ein interessanter Baustein”, der aber die Umsatzrückgänge in der von steigenden Rohstoffpreisen und sinkenden Stückzahlen geprägten CD-Fertigung nicht allein ausgleichen könne.
Deutschmann rechnet im CD-Geschäft mit jährlichen Absatzrückgängen zwischen fünf und zehn Prozent. Im DVD-Bereich habe arvato im ersten Halbjahr 2010 organisch wachsen können und die Zahl der gefertigten Blu-ray-Discs im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt. Daneben komme es aber darauf an, neue Bereiche zu erschließen, zum Beispiel in Hinblick auf die Rundumbetreuung der Künstler und Kunden, wie sie die Musikunternehmen seit Jahren propagieren: “Dabei passt das Thema Merchandising mit allen seinen Facetten gut zu arvato”, ist sich Deutschmann sicher.« Quelle: 22.07.2010, Artikel lesen bei mediablitz.de…

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Personalien:

Kai Brettmann in den Aufsichtsrat der Bertelsmann AG gewählt

»Gütersloh (ots) – Kai Brettmann (49), Vorsitzender des Europäischen Betriebsrats der RTL Group und Konzernbetriebsratsvorsitzender der Mediengruppe RTL Deutschland, ist in den Aufsichtsrat der Bertelsmann AG gewählt worden. Die Wahl erfolgte heute auf einer außerordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens. Brettmann zieht als Arbeitnehmervertreter mit sofortiger Wirkung in das Kontrollgremium ein und tritt in der Funktion die Nachfolge von Helmut Gettkant an.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bertelsmann AG, Gunter Thielen, erklärte: “Kai Brettmann ist seit über zehn Jahren ein kompetenter und konstruktiver Ansprechpartner für die Belange der Mitarbeiter in unserem umsatzstärksten Unternehmensbereich RTL Group. Der Aufsichtsrat freut sich sehr auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm zum Wohle des Unternehmens.”« Quelle: 21.07.2010, Beitrag lesen bei finanznachrichten.de…

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Über eine Million für das RTL-Kinderhaus Arche in Berlin

»Der Kölner Privatsender RTL wird mehr als eine Million Euro Spendengelder für den Ausbau des Kinderhauses Arche in Berlin ausgeben. Wie der Kölner Fernsehsender am heutigen Montag bekannt gab, soll das Kinderhaus im Berliner Stadtteil Friedrichshain ausgebaut und erweitert werden.

Gezielte Förder- und Freizeitprogramme sollen dafür sorgen, dass Kinder von der Straße geholt werden, hieß es in der Begründung dieser Investitionsentscheidung. Insgesamt fließen 1,178 Millionen Euro in die Bundeshauptstadt. Gesammelt wurde das Geld bereits im vergangenen Jahr beim so genannten RTL-Spendenmarathon. Mit der neuen, größeren Anlaufstelle sollen dann noch mehr Kinder und Jugendliche täglich betreut und gefördert werden.« Quelle: 19.07.2010, Artikel lesen bei koeln-nachrichten.de…

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Unternehmenskultur:

175 Jahre Bertelsmann – Eine Zukunftsgeschichte

»Das international aufgestellte Medienunternehmen Bertelsmann feiert zwischen Juli und September 2010 unter dem Motto: “175 Jahre Bertelsmann – Eine Zukunftsgeschichte” Geburtstag. Dieser Leitgedanke bringt den Unternehmergeist und die Gestaltungskraft, die Bertelsmann seit jeher prägen, ebenso zum Ausdruck wie die Zukunftsfähigkeit der heutigen Kerngeschäfte des Unternehmens.

175 Jahre Bertelsmann: Eines der größten Medienhäuser der Welt

Gegründet am 1. Juli 1835 in Gütersloh als christlich-protestantischer Verlag, zählt Bertelsmann heute zu den größten Medienhäusern der Welt. Das Unternehmen dehnte sein Geschäft nach dem Zweiten Weltkrieg unter Reinhard Mohn rasch über Druck und Verlagswesen hinaus auf weitere Medienmärkte und ab den 1960er Jahren Schritt für Schritt auch geographisch aus. Heute ist Bertelsmann führend in den Branchen Fernsehen, Radio und TV-Produktion (RTL Group), gedruckte und elektronische Bücher (Random House), Zeitschriften (Gruner + Jahr), Medien- und Kommunikationsdienstleistungen (Arvato) sowie Medienclubs und Buchhandel (Direct Group) tätig. Die Produkte, Marken und Services des Unternehmens sind analog wie digital in Millionen Haushalten und in weiten Teilen der Industrie präsent.« Quelle: 18.07.2010, Artikel lesen bei suite101.de…

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175 Jahre Bertelsmann – Die Aufbereitung der NS-Zeit

»175 Jahre Bertelsmann, das ist auch die Aufbereitung der NS-Zeit, in die das Unternehmen verstrickt gewesen sein soll.

“175 Jahre Bertelsmann – Eine Zukunftsgeschichte”. Unter diesem Motto begeht das Medienunternehmen 2010 sein Firmenjubiläum. Gefeiert wird eine Geschichte, die begann, als der Drucker Carl Bertelsmann im westfälischen Gütersloh am 1. Juli 1835 den C. Bertelsmann Verlag gründete, um die hauseigene Buchdruckerei besser auszulasten. Der erste Bestseller enthielt christliche Lieder und unterstützte – wie das gesamte Verlagsprogramm – die religiöse Erweckungsbewegung. Auch unter den Nachfolgern des Gründers blieb der Verlag seiner religiösen Ausrichtung treu, wuchs aber bereits deutlich. Friedrike Bertelsmann, Enkelin des Firmengründers, heiratete Johannes Mohn, der die Geschäfte im Sinne von Carl Bertelsmann weiterführte. Das Ehepaar Bertelsmann/Mohn bekam einen Sohn, Heinrich Mohn. Er war dann derjenige, der das Verlagsprogramm zum Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts auf die Belletristik ausweitete.« Quelle: 18.07.2010, Beitrag lesen bei suite101.de…

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Bertelsmann AG nun noch tiefer im Social Web vernetzt

»Create Your Own Career, die Karrierewebsite der Bertelsmann AG, hat ein neues Gesicht und ein Social Web Pendant bekommen. Gerade erst wurde die spezielle „Socialnet“ Seite gelauncht. Die Funktionen dieser Plattform beschränken sich auf die Einbindung sozialer Netzwerke und die Jobsuche. Anhand eines Suchbegriffs erhält der Benutzer direkt passende Stellenangebote aus dem ganzen Konzern angezeigt oder er klickt sich einfach in die Netzwerke in denen Create Your Own Career vertreten ist. Programmiert und gestaltet wurde diese Seite von milch & zucker, der Marketing und Software Company AG in Bad Nauheim. Gero Hesse zu der Frage, warum eine zweite Karriereseite notwendig ist: „Entstanden ist die Idee aus der Überlegung, ob eine eigene Karrierewebsite neben den Präsenzen in den sozialen Netzwerken überhaupt noch notwendig ist. Die Socialnet Site ist meiner Meinung nach eine Innovation und ein erster Schritt in Richtung Zukunft.“

Die Neuerungen der traditionellen Karrierewebsite.
Weniger Farben, dafür klarere Strukturen. Grund dafür ist die Anpassung an das Corporate Design der www.Bertelsmann.de Site. Außerdem wurden auch in diese Karriereseite viele Social Media – Features integriert. Auf sämtlichen Inhaltsseiten befindet sich nun ein Social Media Footer. Hierüber wird auf alle Netzwerke und Plattformen mit Create Your Own Career Präsenz verlinkt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Facebook, Twitter und YouTube. Diese drei Kanäle sind prominent eingebunden. Der Facebook Button „Gefällt mir“ ist auf allen Seiten zu finden und ermöglicht die direkte Verbindung mit dem persönlichen Facebook Account. Twitter und YouTube sind mitten auf der Homepage« Quelle: 20.07.2010, Artikel lesen bei newswalk.info…

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